Erfolgreiches Duo

Auf ein erfolgreiches Pfingstwochenende beim Bergrennen in Wolsfeld können Patrick Orth und Manfred Bläsius zurückblicken. Die für den MSV Osann-Monzel starteten Piloten konnten jeweils einen Klassensieg für sich verbuchen. Für Patrick Orth war es der erste Klassensieg in der Klasse G 3 bei einem Bergrennen. Manfred Bläsius konnte seinen Vorjahreserfolg wiederholen und gewann die Klasse ACL bis 2000ccm Hubraum. Neben den Beiden starteten auch Ralf Orth und Ralf Kleinsorg. Während Ralf Orth, das erfolgreiche Wochenende der MSV Piloten, mit dem vierten Platz in der Klasse ACL bis 2000ccm Hubraum vervollständigte, hatte Ralf Kleinsorg sehr viel Pech. Denn bereits im ersten Trainingslauf versagte sein ABS in der Bitkehre, was zu einem heftigen Einschlag führte. Ralf Kleinsorg musste daraufhin ins Krankenhaus nach Bitburg eingeliefert werden, aber mittlerweile geht es ihm den Umständen entsprechend wieder gut.
Aber jetzt der Reihe nach:
Bereits am Freitag vor Pfingsten fuhren wir nach Wolsfeld um unser Fahrerlager aufzubauen. Diesmal waren auch Ottmar und Moni dabei, die ihr Pfingstwochenende in Wolsfeld verbrachten.
Am Pfingstsamstag wurden noch letzte Arbeiten an den Rennfahrzeugen erledigt, bevor man die Papier- und technische Abnahme absolvierte. Am Abend wurde die Bergrennstrecke noch zu Fuß besichtigt.

Der Trainingssonntag begann sehr früh, denn Ralf Kleinsorg, Ralf Orth und Manfred mussten mit der ersten Startgruppe zum Start. Sie starteten in der Luxemburger Meisterschaft, der Division 4 bis 2000ccm Hubraum. Insgesamt waren 7 Fahrer gemeldet.
Als erster von den Dreien ging Ralf Orth auf die 1,6km lange Bergrennstrecke. Danach folgte Ralf Kleinsorg. Manfred startete direkt hinter Ralf und wurde schon bei Posten 1 mit der roten Flagge gestoppt. Die Unterbrechung verursachte Ralf Kleinsorg in der Bitkehre. Mit Bremsdefekt fuhr er geradeaus in den Straßengraben. Dabei verletzte er sich. Er musste mit dem Krankenwagen ins Bitburger Krankenhaus eingeliefert werden. Wie sich später herausstellte erlitt er einen Wirbelbruch an der Wirbelsäule, was für ihn ein längerer Aufenthalt bedeutet. Sein BMW wurde beim Unfall schwer beschädigt. Ein Neuaufbau wird wohl von Nöten sein. Aber zuerst muss Ralf wieder gesund werden. Deshalb gehen unsere besten Wünsche an ihn, damit er bald wieder gesund wird.

Das Training verlief ansonsten sehr gut. Manfred belegte am Ende des Tages Platz eins und Ralf kam auf den vierten Platz. Patrick konnte das Training sehr gelassen angehen, denn er fuhr in der G 3 die besten Zeiten.
Der Renntag begann wie schon das Training sehr früh. Manfred legte auch gleich eine gute Zeit mit 1.13,036 min. hin. Ralf kam auf eine Zeit von 1.18,440 min und belegte den vierten Platz. Der zweite Lauf brachte keine Veränderung im Klassement. Der letzte Lauf sorgte dann noch mal für Spannung, denn kurz vor dem Start ging ein leichter Regenschauer nieder. Aus der kleineren Klasse verunfallte ein Teilnehmer, was zu einer etwas größeren Unterbrechung sorgte. Die Rennleitung entschied sich eine 30 minütige Pause einzulegen, damit man auf Regenreifen wechseln konnte. Nur es regnete nicht mehr und die Strecke begann wieder abzutrocknen. Als nach dem Restart die ersten Teilnehmer den Wolsfelder Berg hinauf stürmten, fing es wieder an leicht zu regnen. Manfred wollte noch schnell auf Regenreifen wechseln, entschied sich dann doch mit Slicks zufahren. Bis zur Bitkehre ging das auch noch sehr gut. Danach war die Strecke doch nasser als angenommen, und so schlitterte Manfred den Rest der Bergstrecke hinauf. Mit einer Zeit von 1.27,102 min. fuhr er dennoch die schnellste Zeit im Regen. Damit sicherte er sich den Klassensieg vor Bob Kellen auf einem Ford Escort RS. Auf Platz drei kam Jean-Paul Uhres auf einem Opel Astra, gefolgt von Ralf Orth.

Patrick beendete den Rennmontag mit drei schnellen Laufbestzeiten. Damit feierte er seinen ersten Klassensieg bei einem Bergrennen.

Am nächsten Bergrennen, dem 38. Trierer Bergrennen von Fell nach Thomm, wird Manfred alleine teilnehmen. Ralf und Patrick starten beim Slalom des MSC Adenau auf dem Nürburgring. Unterstützung wird Manfred trotzdem erhalten, denn insgesamt 16 Sportwarte des MSV werden an der Bergrennstrecke stehen, ihren Dienst dort verrichten und Manfred anfeuern. |